Am 30. Oktober 2012 fand der Österreichische Schaubergwerkstag in Jochberg statt.

Die Hauptstelle für das Grubenrettungswesen organisiert jedes Jahr den österreichischen Schaubergwerkstag, der heuer erstmals in Jochberg stattfand. DI Wilhelm Schön, Leiter der Hauptstelle, begrüßte die Tagungsteilnehmer, die zum Teil bereits am Vortag angereist waren, im Seminarraum der Firma Innutec - Grander Wasserbelebung, die auch das Schaubergwerk Kupferplatte betreibt.

MR. Dipl. Ing. Mag. iur Arthur Maurer, stellvertretender Leiter der Sektion Energie und Bergbau, Heinz Leitner, Bürgermeister von Jochberg, Mag. Robert Wasserbacher von der ARGE Hauptstelle für das Grubenrettungs- und Gasschutzwesen der Wirtschaftskammer Österreich sowie Peter Marko, GF Kitzbühel Tourimsus überbrachten zur Eröffnung der Tagung ihre Grußworte und stellten das jeweilige Ressort bzw. den Gastgeberort und die Tourismusregion Kitzbühel vor.

Als besonderer Höhepunkt des Schaubergwerkstages galt die Verleihung des Gütesiegels für ausgezeichnete Betriebe im Sinne der Sicherheit, das auch Johann Grander jr., Leiter Bergbau Kupferplatte, entgegennehmen durfte.

Interessante Informationen zum Thema "Sicherheit und Gesetzeslage im Katastrophenschutz" erhielten die Tagungsteilnehmer durch Frau Mag. Bettina Wengler und Dr. Herbert Walter vom Katastrophendienst der Tiroler Landesregierung.

MR. Dipl. Ing. Thomas Spörker von der Abteilung IV/8 Bergbau und Sicherheit - Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend informierte über besondere Neuheiten im Grubenrettungswesen. Eindrucksvoll schilderte Hausherr Johann Grander jr. den Bergbau Kupferplatte im Wandel der Zeit und DI Johannes Larch, Leiter Labor & Forschung IPF/Grander Wasserbelebung gab einen Einblick in die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des GRANDER Wassers, das - abgefüllt in die blauen Flaschen - seinen Ursprung im Inneren des Bergstollens findet.

Zum Abschluss fuhren die TagungsteilnehmerInnen in das Schaubergwerk Kupferplatte ein und erlebten die neugestalteten Stationen im Inneren des Bergwerks und die Erweiterungen "Über-Tage", wie den Knappenweg. Mit einem Streckennetz von über 30 Kilometern besteht das Bergwerk - mit wenigen Unterbrechungen - vom Mittelalter bis heute und ist Europas einziger aufrechter Kupferbergbau.

Mit viel Wissen und wertvollem Erfahrungsaustausch fuhren die TeilnehmerInnen zu ihren Betrieben nach Hause, mit dem großen Wunsch, unfallfreie Bergbaujahre erleben zu dürfen. Vielen Dank an die Organisation durch die Hauptstelle für das Grubenrettungswesen.

GLÜCK AUF

 Verleihung des Gütesiegels für ausgezeichnete Betriebe im Sinne der Sicherheit.

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